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Die Pfarrei Altheim

 

Anschrift

Pfarramt Altheim

Dorfstraße 76

Telefon: 08703/1301

www.stpeter-altheim.de

 

 

 

Als Altheim im Jahre 883 erwähnt wurde, besaß der Ort mindestens eine Kirche und damit auch einen Geistlichen, der in seinem Rang dem eines Pfarrers entsprach. Die kuriose Lage des Ortes, durch den eine Diözesangrenze verlief, verursachte, dass Altheim zwei gleichrangige Kirchen um das Jahr 1000 aufzuweisen hatte. Ein Gotteshaus (St. Andreas) gehörte zur Diözese Regensburg, während die andere Kirche (St. Peter) auf dem Gebiet des Bistums Freising lag.

 

Dank der Hilfe des fürstlichen Hofes in Landshut konnte im Jahre 1456 durch eine hochherzige Spende der Erweiterungsbau der Pfarrkirche vollendet werden. Zehn Jahre später entstand die lebensgroße Petrus-Statue, die heute noch das Gotteshaus ziert. Die Sorge der Altheimer galt damals nicht nur der Petruskirche, auch St. Andreas wurde vergrößert und durch herrliche Fresken geschmückt. Diese Renovierung bezeugt die Jahreszahl 1490, die in die Portalplatten eingeritzt ist.

 

Zur Pfarrei gehörten alle Orte des heutigen Marktes mit Ausnahme von Mettenbach. Im Jahre 1813 wird von insgesamt 2.012 Seelen berichtet. Im Jahr 1906 wurden schon "4.000 Seelen und einhalb Dutzend Filialen" gezählt. 1922 wurde in die Erhebung der Filiale Essenbach zur Pfarrei und damit zur Trennung von Altheim eingewilligt. 1962 erhielt die Expositur Mirskofen den Status einer Pfarrei und 2 Jahre später wurde Ohu zusammen mit Ahrain eine eigene Pfarrei.

St. Peter, Altheim

St. Andreas, Altheim

 

Außenansicht: Der viergeschossige quadratische Turm wird durch Spitzbogenblenden im zweiten und dritten Geschoss belebt. Einfache zahrte Gesimse trennen die einzelnen Stockwerke voneinander. In der Glockenstube hängen zwei schlichte Glocken (16. und 17. Jahrhundert), die durch die Schalllöcher von außen zu sehen sind. Den Abschluss des Turms bildet ein Satteldach mit Wetterhahn.

Beim langgestreckten Kirchenschiff fallen von außen die drei Fensterachsen und die Spuren des alten zugemauerten Südportals auf.

Innenansicht: Der Vorraum dient als kleine Marienkapelle. Die Decke bildet ein sternförmiges Netzgewölbe, das sich auf spitze Wappen stützt, während die achteckigen Birnstabrippen zu einem achteckigen Schlussstein streben.

Für das des Lesens unkundige Volk wurde das Langhaus mit Freskobildern von leuchtender Farbkraft geschmückt, die das Leben Jesu zum Inhalt haben. Darstellungen: Verlobung Mariä, Geburt Jesu, Taufe Jesu, Das letzte Abendmahl, Ölbergszene, Kreuzigung Jesu, und viele mehr. Während die Fresken des Langhauses der Unterweisung des Volkes dienten, sind die Darstellungen im Altarraum der Verherrlichung Christi gewidmet. Im Chor findet man ein spätgotisches Netzgewölbe auf gefassten Weidenpfeilern und ebensolchen spitzen Schildbögen. Die Wände und Gewölbefelder sind mit spätgotischen Wandmalereien bedeckt. In feierlicher Frontansicht blickt der thronende Christus auf den Betrachter. Die rechte Hand hat er zum Segen erhoben, in der linken hält er die Weltkugel. In der Mitte des Gewölbes, unmittelbar über dem Altar, sieht man auf zwei gegenüberliegenden Feldern das Schweißtuch Christi und das Lamm Gottes. Rundum folgen die Evangelistensymbole – der Löwe für Markus, der Adler für Johannes, der Engel für Matthäus und der Stier für Lukas. Alle Symbole sind von einem Heiligenschein umstrahlt und tragen Spruchbänder mit den Namen der entsprechenden Evangelisten. Engelgestallten mit und ohne Instrumente füllen die Stichkappen über den seitlichen Fenstern. Auf der Innenseite des Altarraums finden wir eine seltene Darstellung aus dem Alten Testament: Kain und Abel; In einem Getreidefeld versteckt sich der Teufel, während die Gotteshand auf das geopferte Lamm Abels hinweist.

Das große Deckengemälde stammt aus der Mitte des 18. Jh. und stellt den hl. Leonhard dar. Die Stifter des Bildes, angeführt von ihrem Pfarrer, schenken dem Heiligen ihre liebentbrannten Herzen, die ein Engel zum Himmel empor trägt und St. Leonhard reicht als Mittler diese Gabe an die Heiligste Dreifaltigkeit weiter. Nach der Kirchenrenovierung im 18. Jh. ließen sich die Altheimer Bauern etwas besonderes einfallen. Statt Namens- oder Nummerntafeln an ihren Plätzen anzubringen, wie es in vielen Kirchen üblich ist, ließen sie von einem bäuerlichen Maler ihren Schutzpatron mit Namen und Jahreszahl ehren. Im Eingangsbereich befinden sich eine Vielzahl von Votivtafeln, teil aus dem Jahre 1695.

 

 

 

 


 
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