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Pfarramt Essenbach

 

Anschrift:

Essenbach, Schulstraße 1

Telefon: 08703/2223

http://www.pfarramt-essenbach.de

 

 

 

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Essenbach

 

Essenbach wurde 831 erstmals urkundlich erwähnt. Die Brüder Konrad und Friedrich von Perge stifteten 1263 ein Gotteshaus. Sie ließen ihre Burg in einer Kirche umbauen. 1470 wurde dieser romanische Bau ein eine spätgotische Kirche mit Rippengewölbe und erweitertem Presbyterium umgestaltet. Der Turm wurde erst 1713 durch die Anfügung des südlichen Seitenschiffs mit der Kirche verbunden.

 

Nördliches Seitenschiff: Hier befindet sich die Marien- oder Frauenkapelle, die wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angebaut wurde. Die bemerkenswerten Stukkaturen im Gewölbe stammen aus der Zeit von 1670 bis 1680. Die Anrufungen aus der lauretanischen Litanei zeigen im Mittelfeld die Kreuzigung Christi, umrahmt von Engelsfiguren.

Farbige Wandgemälde zieren die Seitenwände. Eines davon zeigt eine Schutzmantelmadonna mit der Familie des Matthias Schütz, ein Wohltäter und Stifter der Kirche. Ihm gewidmet ist auch das darunter angebrachte Epitaph. Die Gruft der Familie Schütz befindet sich direkt unter der Marienkapelle.

Am Altar steht eine Marienstatue, umgeben von ihren Eltern Anna und Joachim. Der Aufbau ist im Stil des Rokoko ausgefertigt.

 

Südliches Seitenschiff: Die Michaelskapelle ist bedeutend einfacher gehalten als die Frauenkapelle. Allerdings steht hier der älteste Altar der Kirche. Das Altarblatt des viersäuligen Barock-Kunstwerkes mit den Akanthusschnitzereien zeigt St. Michael im Kampf mit Luzifer.

 

Mittelschiff: Der Hochaltar ist im Stil des Spätrokoko mit klassizistischen Elementen gehalten. Wie die beiden Seitenaltäre entstammt er Entwürfen von Christian Jorhan d.Ä. Das Hochaltarblatt stellt die Aufnahme Mariens in den Himmel dar. Umrahmt wird es von vier Säulen und vier Seitenfiguren (die hll. Katharina und Barbara, Johannes und Paulus als Wetterheilige; Namensgebung der beiden letztgenannten Heiligen ist nicht eindeutig.)

Die beiden Seitenaltäre befinden sich am Chorbogen. Sie präsentieren sich ebenfalls im Stil des Rokoko. Das linke Altarblatt zeigt das Martyrium des hl. Sebastian, das rechte die Anbetung der heiligen drei Könige.

Über dem Schalldeckel der Rokoko-Kanzel schwebt ein Engel mit einer Posaune. Die barocken Wangen der Kirchenstühle zeigen schönes Akanthusschnitzwerk.

 

1911 wurde die Empore angefügt und die Sakristei 1985 vergrößert. 1994 wurde die Orgel angeschafft. 1997 wurde der Turm renoviert, ein neuer Glockenstuhl mit Gegenpendelanlage eingebaut und die Balustrade vollkommen erneuert.

 

 

 

 

St. Wolfgang, Essenbach

 

Die Legende besagt, dass St. Wolfgang auf seinen Reisen im 10. Jahrhundert an diesem Ort Rast gemacht hat. Mindestens seit dem 14. Jahrhundert stand hier die Kapelle, die heute als Chorraum dient. Bereits in gotischer Zeit fanden Wallfahrten auf den Wolfgangsberg statt. Heute hält die Pfarrei Essenbach jährliche Bittprozessionen ab. Das alte Bauernhaus bei der Kirche dient als Begegnungsstätte der Pfarrei.

 

Außenansicht: Chorraum, Langhaus und Turm bilden eine Linie von Osten nach Westen. Während die Nordwand fensterlos ist, hat die Südwand ein gotisches Spitzbogen-, ein schmales Rechteck- und ein Rundbogenfenster. Der viergeschossige Turm liegt an der westlichen Giebelseite. Über dem achteckigen Glockengeschoss sitzt die ebenfalls achteckige Zwiebel mit Goldkugel und Kreuz.

 

Innenansicht: Die Stufen führen in einen hohen und farbigen Innenraum hinab. Leider wurde mehrmals in die Kirche eingebrochen und wertvolle Ausstattungselemente gestohlen. Der barocke Hl. Wolfgang als Hauptfigur des Altares wird daher nur bei Gottesdiensten aufgestellt. Der quadratische Altarraum zeichnet sich durch gotisches Chorgestühl und einen barocken Altar in dunkelgrün, flankiert von neuzeitlichen Südtiroler Schnitzwerken und vergoldeten Säulen, aus. Die Kanzel weist einen polygonen Korpus mit Ecksälen, Muscheln und Fruchtgehänge auf. Das Beachtenswerte dieser Kirche sind aber die gotischen Fresken, die um 1900 freigelegt und restauriert wurden. Die farbigen Bilder zieren die Altarraum- und Langhauswände und sind besonders sehenswert. Sie müssen bereits vor 1425 entstanden sein.

 

 

St. Ägidius, Unterwattenbach

 

Der spätgotische Bau mit dem romanischen Langhaus entstand in der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert.

 

Außenansicht: Die Kirche ist ein unverputzter Backsteinbau. Das flach gedeckte Langhaus hat stärkere Mauern und keinen Sockel. Am Chorraum befinden sich schwache Dreiecklisenen und ein Dachfries. Der dreigeschossige Turm hat einen quadratischen, mit Spitzbogenblenden belebten Unterbau und einen achtseitigen Oberbau. Der moderne Spitzhelm sitzt auf vier Giebeln.

 

Innenansicht: Im Westen wird das Langhaus durch einen moderne Vorhalle betreten. Der Chor zeichnet sich durch ein netzförmiges Rippengewölbe auf Wandpfeilern und Schildbögen aus. Das Turmuntergeschoss birgt die Sakristei.

Der barocke Hochaltar hat einen Aufbau mit vier gedrehten Säulen. Das Altarblatt des Malers Georg Franz Fischer stellt die Glorie des hl. Ägidius dar. Die Seitenfiguren zeigen die hll. Christopherus und Augustinus. Das Antependium ziert Akanthuschnitzwerk. Weiters befinden sich im Chor schöne spätgotische Holzfiguren: St. Urban, St. Ägidius, St. Christopherus und St. Stephan.

Bei der Renovierung 1986 wurden spätgotische Wandmalereien freigelegt. 1989 baute man eine neue Orgel ein.

 

 

 

 

St. Johann Baptist, Unterunsbach

 

Außenansicht: Der kleine Bau aus dem 18. Jahrhundert hat westlich einen Turm mit achteckigem Aufbau und Kuppel. Südöstlich am Chor befindet sich die Sakristei. Die Außenwände zieren Lisenen.

 

Innenansicht: Der Innenraum weist Pilastergliederung und ein durchlaufendes Tonnengewölbe mit Stichkappen auf. Der zweisäulige Altar wurde um 1770 errichtet. Am Altarblatt ist die Taufe Christi dargestellt. St. Barbara und St. Katharina sind die beiden Seitenfiguren. Die Barock-Kanzel zieren Säulchen und Bilder der Evangelisten. Die Orgel zeigt sich im Stil des Spätrokoko. St. Anna Selbdritt und Johannes der Täufer sind in zwei spätgotischen, bemalten Holzfiguren dargestellt. 1997 wurde die bis dahin unbespielbare Orgel restauriert.

 

 

 

 

St. Martin, Oberwattenbach

 

Außenansicht: Der spätgotische Bau aus dem 15. Jahrhundert hat südlich des Langhauses eine Vorhalle. Der Turm befindet sich nördlich am Chor und birgt die Sakristei. Sein quadratisches Untergeschoss zeigt ein einfaches Gesims, das achtseitige Obergeschoss abgesetzte Eckstreben und kurze Mittelstreben. Der spitze Steinhelm aus der Erbauungszeit ist mit Blech verkleidet. Der Chor hat seinen Sockel und ein Dachfries.

 

Innenansicht: Das dreijochige Langhaus und der Chor zeigen ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und Wandpilaster. Die Sakristei hat ein sternförmiges Rippengewölbe. Chorbogen und Fenster wurden barockisiert. Die Einrichtung stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der Rokoko-Altar hat zwei gewundene Säulen und zwei geschweifte Pilaster. Das moderne Altarblatt wird von zwei Figuren flankiert. 1992 wurde eine neue Orgel eingebaut.

 

 

 


 
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