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Kirche Mettenbach

 

Anschrift

Pfarramt Essenbach

Essenbach, Schulstraße 1

Telefon: 08703/2223

http://www.pfarramt-essenbach.de

 

 

St. Dionysius, Mettenbach

 

Zum Stift Obermünster in Regensburg gehörte die Pfarrei St. Dionysius in Regensburg, deshalb bekam wohl auch die Pfarrkirche in Mettenbach den hl. Dionys als Kirchenpatron, war doch die Gmain Mettenbach seit 833 eine Propstei des von der Gemahlin des ostfränkischen Königs Ludwig des Deutschen, der in Regensburg residierte, gegründeten Frauenstift Obermünster, und die ostfränkischen Karolinger bevorzugten Dionys als Nationalheiligen.

 

Im 12. Jh. wurde die erste Pfarrkirche, wegen des Frauenklosters meist Frauenkirche genannt, als mittelalterliche Anlage mit wuchtigem, nahezu quadratischem Ostturm und in der Tonne gewölbtem Chor erbaut. Später wurde der Turm achteckig erhöht und mit einer Kuppel versehen, wie auch das Kirchenschiff erweitert, barock verändert und eine Eingangsvorhalle angebaut. Außen an einem der zwei mächtigen Turmstützpfeilern ist ein 60 cm hohes und 42 cm breites Kalksteinrelief des Ammerbauern Lorenz Neumair, gestorben am 12. Januar 1721, er und seine Gattin vor dem Kreuz kniend dargestellt, eingesetzt.

 

Am 17. Juli 1966 war bei strömendem Regen durch H. Domkapitular Häglsperger Grundsteinlegung für die neue Pfarrkirche. Das helle, weite Bethaus wurde von der örtlichen Baufirma Irlbeck unter der Planleitung von Kirchenarchitekt Haindl, München, errichtet. Der Blickmittelpunkt an der Vorderseite ist eine kreisrunde Kreuz-Komosition, eine in Kupfer getriebene Arbeit des niederbayerischen Bildhauers Wurmer. Den Raum schücken weiter Statuen aus der alten Kirche, mehrere aus der Veitskirche sowie die Rosenkranzkönigin und der gegeißelte Heiland von der Wieskapelle. Der Turm der ehemaligen Kirche blieb erhalten. Weihbischof Hiltl weihte am 12. Mai 1968 das neue Pfarrgotteshaus.

 

 

 

 

St. Veit, Mettenbach

 

Der stattliche Barockbau steht an Stelle einer älteren Kirche, von der noch der spätgotische, aus dem 15. Jahrhundert stammende Unterbau des Turmes steht. Dieser wurde im Jahre 1740 zur Verstärkung ummantelt, damit darüber der Oberbau achtseitig, barock, mit Eckpilastern, erhöht und mit einer Kuppel errichtet werden konnte. An den zwei unteren Geschossen wurden gotische Spitzbogenblenden gefasst. Im Erdgeschoss ist die Sakristei mit gotischem Netzgewölbe auf gefassten Wandpfeilern und spitzen Schildbögen, Spitzkonsolen und Birnstabrippen untergebracht. Das Langhaus wurde um 1680 – 1700 größer umgebaut, der Chor wurde 1700 von Hans Widtmann, Maurermeister zu Pfeffenhausen, abgebrochen und in größeren Verhältnissen neu aufgebaut. Außen am Bau ist Lisenengliederung und ein Schmuckgesims, über dem Portal ein Kreuz mit drei Querbalken.

 

Das Innere des Gotteshauses ist bemerkenswert durch die gute Raumwirkung. Der Chor weist Tonnengewölbe mit Stichkappen auf verkröpften Pilastern auf, ist wenig eingezogen, mit zwei Jochen und Schluss in drei Achteckseiten. Das Langhaus hat ebenfalls Tonnengewölbe mit großen Stichen auf einfachen Wandpilastern, dazu Stuckrahmenfelder, aufgeteilt in vier Jochen. Der Aufbau des Hochaltars mit vier Säulen und zwei seitlichen Halbsäulen zeigt in einem figurenreichen Altarblatt das Martyrium des hl. Veit in siedendem Öl eines Kessels. Die Seitenfiguren stellen St. Georg und Antonius von Padua dar. Der Maler Joseph Stelzer aus Teisbach fasste 1784 den Tabernakel rokoko mit geschliffenem Marmor und gutem Gold. Links und rechts davon zwei Engelsfiguren, sie kamen 1914 aus der Totenkapelle im Friedhof hierher. Seitlich des Altars im Chor sind Bischof Nikolaus und Papst Silvester, auch die vor 1864 früheren Seitenaltarbilder mit den Darstellungen der Anbetung der Hirten und der Heiligengruppe Florian, Sebastian und Barbara. Das Deckengemälde zeigt die Aufnahme des hl. Veit in den Himmel; das Chronostichon der Umschrift ergibt das Entstehungsjahr 1739. Die beiden Seitenaltäre mit je vier Säulen fasste 1750 der Maler Wolfgang Corteletsch, Landshut, neu. Die modernen Altarblätter stammen von 1865. Im Jahre 1660 wurde der Polygonkorpus mit Ecksäulchen der Kanzel vom Landshuter Schreiner Hans Zier gefertigt. Beachtlich sind die Stuhlwangen mit Akanthusrankenwerk (distelähnliche, 1 m hohe Pflanzen-Blattornament) aus 1700. Am 25. März 1916 wurde die auf über 350 Jahre alt geschätzte Pieta für die gefallenen Krieger erworben. Der Kreuzweg wurde bei der großen Renovation 1864 neu angekauft. 1729 lieferte Franz Mittermeier aus Landshut die Rokoko-Orgel, die einzige dieser Bauart von ihm, die noch größtenteils in der ursprünglichen Bauweise erhalten blieb. Unter der Empore steht ein Frührokoko-Beichtstuhl mit Band- und Gitterwerk.

 

 

 

 

Pfarrheim Mettenbach

Kapelle "Zum Herrgott auf der Wies"

 

Wer auf der Kreisstraße von Mettenbach in nördliche Richtung nach Oberröhrenbach fährt, kommt auf der Waldeshöhe oben rechts an einer von hohen Fichten umsäumten Lichtung, inmitten ein Kirchlein stehend, vorbei. Gar oft rastet hier auf einer Bank, im wahrsten Sinne in Gottes freier Natur ein Mensch, Ruhe und Erbauung suchend und findend für Leib und Seele an diesem so idyllisch gelegenen stillen Plätzchen mit dem kleinen Rokokobau, der Wieskapelle zu Ehren des gegeißelten Heilands.

 

Auf einem achtseitigen Dachreiter über dem Chor sitzt eine mit grüner Patina überzogene kupferne Turmzwiebel. Je drei geschweifte Fenster an den mit leuchtenden Farben neu getünchten Längsseiten mit Lisenengliederung lassen Licht ins helle Innere. Durch das Portal mit Pilastern und geschweiften Halbgiebeln treten wir ein. Das Langhaus mit Flachtonne, mit Stichkappen und Wandpilastern ist am Übergang zum Chor gerundet, der Chor selbst eingezogen und rund geschlossen. Vier Säulen, davon das innere Paar gewunden, umrahmen das Altarblatt „Christus an der Geißelsäule“.

 

 

 

 

St. Ulrich und St. Martin, Unterröhrenbach

 

Das Kirchlein in Unterröhrenbach, St. Ulrich und St. Martin geweiht, ein kleiner, spätromanischer Bau, stammt wohl aus dem 12. – 13. Jh.. Das Langhaus schmückt außen ein Rundbogenfries, das sogenannte Deutsche Band, die gebräuchlichste Zierform bei romanischen Bauten. Das Gotteshaus wurde bei Reparaturen 1630 und 1700 barock verändert. An der Ostseite des Chors ist ein romanisches Rundbogenfensterchen, ein ebensolches an der Westseite das Langhauses ist zugemauert, wie auch der ehemalige Rundbogeneingang an der Südseite vermauert ist. Im barocken Dachreiter mit Kuppel hängt eine Glocke, ohne Unterschrift, aus 1758, gegossen von Joseph Mair. Innen wurde die quadratische Choranlage im Turmuntergeschoss neu gewölbt wie auch die flache Decke im Langhaus, sechs neue Fenster wurden ausgebrochen und unten und oben barock gerundet. An der Leibung des runden Chorbogens sind Barockpilaster.

 

Bei Verputzarbeiten im Jahre 1989 stieß man am Giebel der Westseite auf Höhe der Empore auf einen zugemauerten Türeneingang, vermutlich zu einem Verbindungsgang zum Ammerhof-Wohngebäude. Der Spätrokokoaltar stammt aus 1784, das Altarblatt mit dem hl. Ulrich ist modern. Im Volutenaufsatz ist eine Holzgruppe, St. Martin, beritten, aus dem 18. Jh.. Die Stuhlwangen von 1750 weisen Rokokomuschelwerk auf. Eine einfachere Holzfigur aus dem späten 14. Jh. Stellt den hl. Urlich, in der Linken ein Buch, dar.

 

 

 

 


 
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